Bezirksklinikum - Forensische Klinik

Ort Regensburg
Auftraggeber Architekten BDA RDS Partner
Architekten Architekten BDA RDS Partner
Leistungsumfang Wettbewerb 2 Preis; Objektplanung LP 2 - 8
Fläche 14.000 m²
Planungszeitraum 2011 – 2015
Realisierungszeitraum 2012 – 2017
Visualisierungen: Architekten BDA RDS Partner
In Bearbeitung: Änderungen vorbehalten

Bei der Erweiterung der forensischen Klinik und der Errichtung der jugendforensischen Klinik handelt es sich um ein Gebäude - und Freiraumensemble am Rande des Medizinischen Campus auf dem Gelände der Sonderkrankenhäuser des Bezirks Oberpfalz. Am Ende der Haupterschließungsachse gelegen ist das Gelände durch eine besonders bewegte Topographie mit einem Höhenunterschied von 14 m gekennzeichnet. Die hohen landschaftlichen Qualitäten des vorgefundenen Areals werden aufgegriffen und fließen in die Planungsüberlegungen ein. Die bestehende Haupterschließungsachse wird topographiebedingt im Bereich des Neubaus begradigt und durch die Fortsetzung einer vorhandenen  Baumreihe gestärkt. Die Anbindung des neuen Gebäudeensembles erfolgt fußläufig an die Haupterschließung über eine großzügige Stufenanlage. Die Terrassierung des Geländes folgt einerseits der bewegten Topographie und schafft darüber hinaus nutzbare Freiräume für die Patienten. Zusätzlich dient die Terrassierung des Areals einer grundsätzlichen Trennung der Nutzungsgruppen.  Durch die unterschiedlichen Höhenniveaus werden Räume für Erwachsene, Jugendliche und Gemeinschaftsräume geschaffen und voneinander abgegrenzt.  Die verbleibende Baumkulisse am Rande Klinikareals bildet den grünen Rahmen des Ensembles und grenzt die Freiräume visuell zur umliegenden Bebauung ab. Dem vorhandenen Geländeverlauf folgend rahmt das Areal ein Sicherheitszaun mit einem Pflegeweg ein, dieser kann über das vorhandene Gelände an mehreren Stellen barrierefrei erschlossen werden.