Parkstadt Süd - Teilbereich Eifelwall - 1.Preis

Ort Köln
Auftraggeber Stadt Köln
Leistungsumfang Wettbewerb 1. Preis
Fläche 3 ha
Planungszeitraum 2017

 

Der neue Abschnitt des Grüngürtels stellt das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft dar: Als Zeitzeuge und Träger von archäologischen Schätzen aus der Römerzeit bis hin zur Neuzeit, als neuer Parkabschnitt zwischen denkmalgeschütztem Volksgarten und bestehendem Grüngürtel und als robustes räumliches Gerüst für eine Vielfalt an Funktionen und Nutzungen die dem Wandel der Zeit unterliegen. An dieser Schnittstelle schlägt der neue Park die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Er greift das Erbe der Vergangenheit auf und fügt behutsam Neues hinzu. Als weithin sichtbare Metapher für das Konstante in all den vorgefundenen Spuren der Vergänglichkeit befindet sich der neue Spiegel der Zeit im Zentrum der Parkanlage: Eine bespielbare Wasserskulptur die bei Tage den Himmel und bei Nacht das Sternenbild des seit Jahrtausenden gleichen Anblicks der Atmosphäre spiegelt. Mit dem Ziel ein robustes Parkgerüst für die Ansprüche und Wünsche der zukünftigen Nutzer zu schaffen greift die Planung vorhandene Strukturen auf, führt sie behutsam weiter und interpretiert sie neu. Die neue Gliederung erfolgt durch ein klares Raum- und Wegesystem welches Halt und Orientierung bietet.
Die Parkräume werden aus einem kleinräumigen Rahmen und einer weiten Lichtung geformt. So entstehen Weite und Dichte, Geborgenheit und Freiheit direkt neben einander. In Anlehnung an die charakteristischen Platanenalleen des Grüngürtels erhält der neue Park einen Baum-Hain, den „Entdeckerhain“ mit vielfältigen Nutzungen und raumprägender Prägnanz.
Die Wegevernetzung erfolgt über drei Wegetypen: den Hauptweg, die Rahmenwege und die Verbindungswege. Sie definieren sich über Breite und Materialität und ermöglichen dem Nutzer so eine eindeutige Orientierung.
Das vielfältige Parkprogramm spiegelt die Bedürfnisse aller Alters- und Bevölkerungsgruppen wider und lässt aufgrund seiner weitläufigen Lichtungen viel Raum für Fantasie bei der Nutzungsaneignung. Neben diesen Gemeinschaftsräumen sind vielfältige Spiel- und Sportnutzungen geplant.